Kernaussagen
Was der Bericht sagt
Fünf Kapitel, ein Argument: Ein Versicherer, der einen Prozess verbessern, auslagern oder automatisieren will, muss ihn zuerst sehen, und die Menschen, die ihn ausführen, sind die beste Quelle. Fiktive Beispiele, keine Kundendaten.
Die Kernprozesse sind wenige und dicht
Schadenbearbeitung, Policen-Onboarding, Verlängerungen und Beschwerden tragen den größten Teil der Arbeit und der Übergaben. Jeder hat einen klaren Anfang, eine Entscheidung in der Mitte und ein Ende, das die Kundin sieht.
Wissen lebt an drei Orten
Das Handbuch beschreibt den gewollten Prozess, die Systeme halten Teile davon fest, und der tatsächliche Ablauf samt Ausnahmen lebt bei erfahrenen Sachbearbeiterinnen und Underwritern. Die drei stimmen selten überein.
Die Rahmenwerke erwarten Sichtbarkeit
VAG, Solvency II, IDD und DORA, in allgemeiner Form beschrieben, erwarten alle dokumentierte Prozesse, klare Zuständigkeiten, nachvollziehbare Kontrollen und einen Blick auf ausgelagerte und IKT-abhängige Funktionen.
KI-Agenten brauchen Lanes und Grenzen
Ein Agent kann in einem sichtbaren Prozess vorbereiten, sortieren und entwerfen; die Deckungsprüfung oder die Vier-Augen-Freigabe ersetzt er nicht. Die Leitplanken sind eine Lane, ein Kontrollschritt und ein Mensch, der entscheidet.
Inhalt
Was der Bericht abdeckt
Der vollständige Bericht hat fünf Kapitel. Er beginnt mit den Prozessen, wie sie typischerweise laufen, mit Lane-Skizzen, geht dann dorthin, wo das Wissen darüber verloren geht, und beschreibt anschließend den regulatorischen Kontext als allgemeine Orientierung zu öffentlichen Rahmenwerken, nicht als Rechtsberatung. Das vierte Kapitel handelt von KI-Agenten und ihren Leitplanken, das letzte vom ersten Schritt.
Inhalt des vollständigen Berichts
Typische Kernprozesse
Schadenbearbeitung, Policen-Onboarding, Verlängerungen, Beschwerden
Wo Prozesswissen verloren geht
Handbuch, Köpfe, Systeme; Übergaben; Ausnahmen
Regulatorischer und Prüfungskontext
VAG, Solvency II, IDD, DORA, in allgemeiner Form
Wo KI-Agenten helfen können, und welche Leitplanken sie brauchen
Wie Sie beginnen
ein Prozess, aufgenommen mit den Menschen, die ihn ausführen; der patchley-Pilot
Das Bild
Drei Orte, an denen ein Prozess lebt
Das zweite Kapitel des Berichts vergleicht Handbuch, Köpfe und BPMN-Modell als Orte, an denen Prozesswissen lebt. Die Tabelle ist die Kurzfassung; das Diagramm ist eines der fiktiven Beispielmodelle aus dem Bericht.
| Im Handbuch | In den Köpfen | Im BPMN-Modell | |
|---|---|---|---|
| Was es beschreibt | Den gewollten Prozess zum Zeitpunkt der Erstellung. | Den tatsächlichen Prozess samt Ausnahmen, so wie jede Person ihren Teil sieht. | Den abgestimmten tatsächlichen Prozess mit Rollen, Systemen, Dokumenten und Kontrollen. |
| Wer es lesen kann | Alle, aber wenige tun es. | Nur die Person selbst, und nur auf Nachfrage. | Menschen und Software: ein Diagramm für das Team, eine Struktur für die KI. |
| Was bei einer Änderung passiert | Nichts, bis zur nächsten Überarbeitung. | Die Routine ändert sich still. | Die Änderung wird gezeigt, entschieden und versioniert. |
| Was eine Prüferin sieht | Ein Dokument, das von der Wirklichkeit abweichen kann. | Ein Interview. | Kontrollschritte mit Eigentümer und Nachweis, pro Schritt. |
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